Werft

Die Kogge auf Slip

hkwerft02Auch dieses Jahr mußte die Kogge natürlich wieder geslipt werden. Ein neuer Unterwasseranstrich, neue Seeventile und einige Bolzen zur Verstärkung der Holzverbände waren von Nöten. Am Donnerstag, den 21. September fuhren wir die Kogge zur Werft. Dort wurde sie aufgeslipt. Wir arbeiteten pausenlos.. naja – fast. Die Werft hat auch einige Arbeiten übernommen. Mit einigen Anfangsschwierigkeiten (manpowermäßigen) wurde das Schiff am Sonntag „unten rum“ fertig.

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Konfirmandentörn

hkkonfus001Am Montag Morgen trafen wir, die Teilnehmer der Fahrt, uns um 9.00 h am Germaniahafen. Zur allgemeinen Verwunderung fuhr auch noch ein Filmteam des NDR vor. Um zehn Uhr, nach Unterbringung aller Gepäckstücke an Bord, konnten wir dann endlich ablegen. Das Segel konnte erst gegen 14.00 h gesetzt werden, weil das Filmteam davor noch Dreharbeiten angesetzt hatten. Nachdem wir erst nordwärts gesegelt waren, machten wir nun einen Schlenker nach Westen und kamen gegen 19.30 h in Kappeln an der Schlei an.

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Die Kogge kehrt zurück

hkrueckkehr01Endlich ist es soweit: die Kogge soll nach ihrem Winteraufenthalt in Holland wieder nach Kiel überführt werden. Zunächst ist jedoch noch einiges zu erledigen. Die Kogge muß wieder beladen und aufgetucht werden. Außerdem stehen noch einige kleine Reparaturen an. Zum Glück findet sich eine große Schar Freiwilliger, die sich am Karfreitag in Richtung Lelystad begeben.

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Lelystad

Törn zur Batviawerft nach Lelystad

hklelystad9Am 19.09.99 verließ die Hansekogge Kiel und machte sich auf den Weg nach Lelystad. Zusammen mit der Kamper Kogge sollte sie dort den historischen Nachbau der Batavia als Museumsattraktion vertreten. Die Batavia wurde zu den Olympischen Spielen 2000 nach Sydney verschifft.
Am ersten Tag wurde die Strecke durch den Nordostseekanal von Kiel nach Brunsbüttel mit 8 Crewmitgliedern zurückgelegt.
In  Brunsbüttel wurde der erste Crewtausch vorgenommen. Ein Crewmitglied ging von Bord und zwei kamen dazu. Am Montag um 8 Uhr nahm die Kogge ihren Maratontrip in Richtung Ijsselmeer auf. Bis 16 Uhr wurde gesegelt, dann drehte der Wind und die übrige Teilstrecke mußte motort werden. Die ganze Nacht, der folgende Tag und bis um 24 Uhr des nächsten Abends wurde unter Motor gefahren, bis die Kogge am „Eingang“ des Ijsselmeeres in Harlingen ankam. Nach dieser 42 Stunden Nonestop-Tour musste die Crew sich erst einmal erholen.

Mittwoch Abend lief die Kogge aus Harlingen aus und machte nach dem der Schleusenvorgang beendet war bei Sonnenuntergang in Makkum fest. Donnerstag wurde nach Enkhuizen motort. Dieses nette Städtchen durfte auf der Tour auf keinen Fall ausgelassen werden.

Die Kogge wurde am Freitag in Enkhuizen allein gelassen und die Crew machte mit dem Bus einen Ausflug nach Lelystad um den Ablauf am Samstag zu planen. Die Mitarbeiter der Bataviawerft gaben unserer Crew einen sehr herzlichem Empfang. Die Batavia war noch an ihrem Liegeplatz und sollte, so die Planung, am Samstag nach Amsterdam geschleppt werden. Die Kieler Hansekogge sollte der Batavia auf dem Ijsselmeer begegnen und ihren Platz einnehmen. Ein schön geplantes Szenario.

Tatsächlich klappte alles wie am Schürchen. Die Kogge wurde am Samstag nach Lelystad überführt, wobei die letzte Strecke erfreulicherweise unter Segeln zurückgelegt werden konnte. Nachdem die Batavia ihren Platz per Schlepper verlassen hatte, segelte die Kieler Hansekogge bis kurz vor dem Anleger und machte dort fest. Es war ein tolles Abschieds- und Begrüßungsfest.

Am Sonntag wurde die Kogge blitzeblank geputzt. Alles, was nicht ganz mittelalterlich war, wurde von Bord geschafft und auf dem Werftgelände gelagert. Die Kamper Kogge traf am Sonntag Nachtmittag ein und legte sich gegenüber der Kieler Kogge an den Steg. Die beiden Koggen wirken zwar nicht so prunkvoll wie die Batavia, sind aber trotzdem zwei würdige Vertreter. Die Crew der Kieler Kogge fuhr am Sonntag abend per PKW wieder nach Kiel zurück und ließ die Kogge mit ihrer Gefährtin über die Wintermonate zurück. Ungefähr einmal pro Monat fährt der Bootsmann nach Lelystad um nach der Kieler Kogge zu sehen.

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Sommertörn 99

Zeit der kurzen Nächte – oder Bohlen die für und die Welt bedeuten…

Gottes sind Wellen und Wind, doch Euer sind Segel und Steuer, dass Ihr den Hafen gewinnt.

 

Urlaubstörn ’99 – 1. Etappe Zur Hanse-Sail nach Rostock


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Im Theater garantiert eine verpatzte Generalprobe angeblich den Erfolg. Ob es auf den dicken Eichenbohlen der HANSE-KOGGE, die in den nächsten Wochen unsere Welt bedeuten sollen auch so ist?

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Musikfestival in Lübeck

Die „Hanse-Kogge“ als Staatsyacht

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Zur Eröffnung des französischen Teils des Schleswig-Holstein Musikfestivals hatte sich das Festkomitee etwas Besonderes einfallen lassen – die Regierenden sollten am 17. Juli per Kieler „Hanse-Kogge“ ankommen. Also starteten wir am 14. Juli von unserem Liegeplatz in Kiel mit einer bunt gemischten Crew – acht „Koggianern“ und neun Franzosen – zunächst in Richtung Fehmarn. Guter achterlicher Wind brachte uns nach Heiligenhafen, unserm ersten Etappenziel. Wir hatten Zeit genug, und so segelten wir am nächsten Tag „Fehmarn-rund“ nur bis Burgstaaken und tags drauf bis Neustadt.

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Kieler Woche ’99

hkkw998Der Liegeplatz der Kieler Hansekogge befindet sich während der Kieler Woche vor dem Landeshaus neben der Loth Loriën. Von dort aus starten alle Gästefahrten. Am Samstag den 19.06.99 fand unser Törn für Jedermann statt. Wenn Sie Lust haben auch einmal mit der Kieler Hansekogge zu fahren, schauen Sie doch mal unseren Terminplan an.

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