{"id":504,"date":"2001-09-10T14:16:14","date_gmt":"2001-09-10T12:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hansekogge.de\/?p=504"},"modified":"2019-05-01T20:42:42","modified_gmt":"2019-05-01T18:42:42","slug":"riga-torn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.hansekogge.de\/?p=504","title":{"rendered":"Riga T\u00f6rn"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><a title=\"\" href=\"http:\/\/www.hansekogge.de\/hkpress\/wp-content\/gallery\/2001-riga\/hktoerns01riga01.jpg\" rel=\"lightbox[]\"><img decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-left\" src=\"http:\/\/www.hansekogge.de\/hkpress\/wp-content\/gallery\/2001-riga\/thumbs\/thumbs_hktoerns01riga01.jpg\" alt=\"hktoerns01riga01\"><\/a>Etappe I<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\">K<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\">laipeda &#8211; so hei\u00dft unser erstes Etappenziel. &#8218;Ganz sch\u00f6n weit&#8216;, murmelt jemand. Ja, genau. Und das in max. 12 Tagen. &#8218;Ganz viel segeln&#8216; wollen wir &#8211; strahlende Gesichter, strahlender Sonnenschein &#8211; und kaum Wind. So d\u00fcmpeln wir los durch ein Meer, das eher wie Gelee anmutet. &#8218;Algenbl\u00fcte&#8216;, sagt unsere Bordbiologin. Ich f\u00fchle mich lebhaft an die TV-Kinderfilme der Augsburger Puppenkiste erinnert, in dem Wasser stets durch eine leicht flatternde Plastikplane simuliert wurde.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Erst nach dem ersten Badestop bin ich \u00fcberzeugt: es ist doch Wasser. Unser Skipper glaubt das anscheinend auch so &#8211; jedenfalls badet er nicht. Vielleicht muss er derweil auch noch ein W\u00f6rtchen mit dem Wettergott wechseln. Falls ja, so war er \u00fcberzeugend; denn wir kriegen Wind &#8211; gleich so viel, dass wir es in Bornholm nicht schaffen \u00fcberhaupt den Hafen zu verlassen. Nach einer &#8218;Achterbahnfahrt&#8216; zwischen den Molenk\u00f6pfen, die uns kein St\u00fcck weiterbringt, brechen wir ab. Morgen ist auch noch ein Tag. Da klappt es dann auch und wir segeln, <\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">mit kurzem Zwischenstop in einem wundersch\u00f6nen unaussprechlichen Ort in Polen (die Redaktion wei\u00df, dass es Wladislawowo war)&nbsp; munter auf unser Ziel zu&nbsp; &#8211; und auch gleich dran vorbei. Der Wind weht inzwischen aus der falschen Richtung und Koggen kreuzen nun mal so schlecht. Im Geiste schreibe ich schon Postkarten von den \u00c5landinseln. Doch in unseren Breiten kommt der Winddreher ja erfahrungsgem\u00e4ss irgendwann und so auch dieses Mal &#8211; sogar termingerecht. <\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">So segeln wir gem\u00e4chlich an Molenk\u00f6pfen mit lauter Schiffswracks und endlosen Hafenkr\u00e4nen vorbei auf&nbsp; den Hafen von Klaipeda zu &#8211; bis das Zoll-Speedboot kommt. &#8218;Follow me&#8216;, ruft ein junger Mann und ist auch schon vorbei gesaust. Also- Segel runter, Motor an und dem sausenden Punkt <\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">folgen. Wie schade, nun sind wir schon da.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><strong>Uline<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><strong><span style=\"font-size: small;\">Etappe II<\/span><br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: small;\">&#8222;Kurs Nord!&#8220; Ist das erste Kommando, was ich nach dem Fallen der Segel zu h\u00f6ren bekomme. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Wind frischt auf und l\u00e4sst die Kogge schwanken und schaukeln, sobald wir den Schutz der Hafenanlagen von Klaipeda verlassen haben. Meine erste Fahrt auf der Kogge war in meiner Vorstellung anders: Ruhiges Stampfen des Schiffes und einige Windst\u00e4rken. So komme ich als &#8222;Landratte&#8220;, die die Kogge noch nie vorher gesehen, geschweige denn gefahren ist, zu unvergesslichen Erlebnissen auf der Ostsee &#8230;<br \/>\nEin spontaner Entschluss hat mich auf die Kogge gebracht &#8211; und es hat sich eindeutig gelohnt! <\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Auf der Strecke von Klaipeda bis nach Riga hat sich die Ostsee von ihrer wilden, zwei Tage sp\u00e4ter aber von der allzu windarmen Seite gezeigt &#8211; irgendwann gew\u00f6hnt man sich auch daran, auf laufendem Dieselmotor zu schlafen&#8230; Eine Mischung an ganz verschiedenen Menschentypen sind diese Koggenfahrer, so scheint es mir Neuling nach Tagen, die aber zusammenhalten und zusammengeschwei\u00dft werden. Nicht nur der Sturm, auch die gemeinsamen Nachtwachen, in denen wir Leuchtfeuer ausz\u00e4hlen und T\u00fcrme anpeilen, sind die Momente, die verbinden. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Und wenn dann Norbert, der Koch, mit frischem R\u00fchrei und Speck die Schlafenden weckt, bin ich froh, nicht als letzter an der Pfanne stehen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nNach einer Nacht auf See dann wieder H\u00e4fen: Ventspils, Mesrages. W\u00e4hrend die ersten Letten sofort zu Fu\u00df, mit Kinderwagen und Auto kommen, um das Schiff zu bestaunen, schwanke ich selbst \u00fcber den Kai &#8211; das &#8222;Einlaufbier&#8220; kann es wohl nicht sein. Die Suche nach einer Dusche ist allerdings in manchen H\u00e4fen wie in Mesrages vergeblich. Andere Duschen setzen F\u00e4hrfahrten und lange Fu\u00dfwege voraus. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber braucht man diesen neuzeitlichen Luxus wirklich? <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Dann aber: Riga! Kaum n\u00e4hern wir uns der Flussm\u00fcndung umkreisen uns vier, f\u00fcnf Segelboote und eine Motoryacht und bewundern unser Gef\u00e4hrt aus einer vergangenen Zeit. Auch der Wei\u00dfwein, geworfen von dem Party-Katamaran, landet sicher im allgemeinen Bestand der Flaschen.<br \/>\nRiga: Mischung aus L\u00fcbeck und Jugendstil und doch mehr. Seglerisch war die Fahrt am Ende angelangt, kulturell aber erst am Anfang.<br \/>\nN\u00e4chstes Jahr wird Klaipeda 750 Jahre &#8211; ob die Kogge wieder aufbricht? Ich bin dabei.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><strong>Stephan Dusil<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Etappe III<br \/>\n<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Eine Woche Riga im Festrausch mit viel Musik auf B\u00fchnen und in Kirchen und zum Abschluss ein Millionen-Feuerwerk &#8211; das bedeutete f\u00fcr die Hansekogge, selbst im Jubil\u00e4umsjahr, jeden Tag mit mehr oder weniger illustren G\u00e4sten auf Fahrt, wenn m\u00f6glich unter Segeln hinaus aufs Meer! <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Das Luxus-Catering ( jeden Tag Lachs!) wurde mit Personal in historischen Gew\u00e4ndern vom SAS Radisson geliefert, bei Stegveranstaltungen auch das Buffet im Zelt an Land mit Life Musik. Die G\u00e4ste zeigten gro\u00dfes Interesse an unserer Hansekogge und die Crew wurde nicht m\u00fcde, wenn n\u00f6tig auch in englischer Sprache Auskunft zu geben. Unverge\u00dflich das f\u00fcnfst\u00fcndige &#8222;open-ship&#8220; mit unz\u00e4hligen, sehr interessierten G\u00e4sten! Die Kr\u00f6nung war nat\u00fcrlich der Besuch des Bundespr\u00e4sidenten Rau mit Gattin an Bord unserer Kogge!<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Nach so einer Superwoche mit (bis auf den Regenankunftstag) Superwetter fiel der Abschied nat\u00fcrlich schwer. Noch ein letztes, von Maris organisiertes Luxusfr\u00fchst\u00fcck mit Croissants usw., noch Lebensmittel und Wasser gebunkert und Leinen los mit 12 Mann an Bord inkl. Skipper und Koch. Es wurde eine lange Etappe, 72h nonstop auf See bis Gotland! Das war f\u00fcr viele ein ganz neues Kogge-Feeling: Wache zu viert im 4h Takt zu ganz verschiedenen Zeiten, z. T. gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Aus tiefstem Schlaf gerissen, von 00 bis 04h in v\u00f6lliger Dunkelheit herumtappen, mit M\u00fche den Kurs halten,aber beim Ausguck doch immer mal wieder ein Blick an den faszinierenden Sternenhimmel, ein Erlebnis! Die Wache von 04 bis 08h dann mit einem grandiosen Sonnenaufgang, der das Segel r\u00f6tlich schimmern lie\u00df &#8211; toll!<br \/>\nDas Wetter wechselte von Gewitterb\u00f6en (nur durch h\u00e4ufigen Kurswechsel mit vollen Segeln zu umschiffen) und Nebel in der Rigaer Bucht und mittleren bis m\u00e4\u00dfigen Winden bei viel Sonne ( S\u00fcdseestimmung f\u00fcr die Freiwachen auf dem Kastell!) Eine frische Brise, die uns geradewegs nach Karlskrona bringen sollte, schlief dann doch ein und bescherte uns einen sch\u00f6nen Tag auf Gotland.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Ronehamn, ein kleiner Hafen mit einem laut brummenden Silo &#8211; aber endlich wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen! Unser Koch Norbert hielt gleich Ausschau nach Lebensmitteln, denn nach so langer Zeit fehlte schon einiges, um uns weiter mit schmackhaften Mahlzeiten verw\u00f6hnen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr einige war die Hansestadt Visby ein Muss &#8211; und sei es per Anhalter durch Gotland! Andere erkundeten die n\u00e4here Umgebung oder blieben auf dem Schiff.<br \/>\nAus Mangel an Wind motorten wir zun\u00e4chst weiter Richtung Karlskrona.<br \/>\n<\/span>ngg_shortcode_0_placeholder<br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Gegen aufkommende Faulheit auf dem Sonnendeck hielt unser Skipper ein wechselndes Bordprogramm bereit: An- und Ablegetechnik, Knoten, Wetter, sowie Deckabspritzen mit der Feuerl\u00f6schpumpe. Nach ca. 48h dann endlich die ersten Sch\u00e4ren vor Karlskrona, dazu noch Nebel &#8211; also schwierige Einfahrt und f\u00fcr den Nachwuchs (Vicky) an der Pinne eine Bew\u00e4hrungsprobe. Dirk profilierte sich dann beim Anlegen &#8211; \u00dcbung macht den Meister! Unser Koch verw\u00f6hnte uns an diesem Sonntagmorgen besonders, es gab nicht nur frische Br\u00f6tchen, sondern eine Riesenpfanne R\u00fchreier!<\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Nach dem Aufklaren blieb viel Zeit, sich diese ber\u00fchmte schwedische Marinestadt anzusehen &#8211; die malerische Altstadt mit winzigen Fischerh\u00e4uschen und die gr\u00f6\u00dfte Holzkirche Schwedens, ein Kastell aus dem 17. Jh. und auch das Marinemuseum fand seine Liebhaber. Im Museumshafen legte gerade ein Nachbau der Kalmar Kogge an, eine kleine Schwester unserer Kogge.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag Flaute und Regen, eine defekte Klappbr\u00fccke zwingt zu einem Umweg, dann den ganzen Tag motoren bei widrigen Winden (6 &#8211; 7 Bft.), <\/span>d<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">ann endlich bei einbrechender Dunkelheit der Hafen von Karlshamn, wo es zu einem spektakul\u00e4ren Anlegeman\u00f6ver kam. Am n\u00e4chsten Tag war unsere Kogge mit Foto in den Schlagzeilen der Tageszeitung! Westwind mit Sturmst\u00e4rke hinderte uns an der Weiterfahrt &#8211; also ein Regentag Pause in Karlshamn.<br \/>\nDen kurzen Schlag nach Ystad, wo der letzte Crewwechsel stattfand, bummelten wir unter Segeln mit 1\u00bd bis 2 Knoten dahin, liefen unter Segel in den Hafen, geiten dann auf und boten so einen fotogenen Anblick, der gleich die Reporter der Tageszeitung anlockte.<br \/>\nAm Nachmittag gab es den letzten Crewwechsel &#8211; das bedeutete f\u00fcr 6 Leute Abschied vom Schiff und R\u00fcckfahrt auf dem Landweg \u00fcber die neue Sundbr\u00fccke.<\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><strong>Erika<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Etappe IV<br \/>\n<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Heimreise in den Etappen: Ystad &#8211; M\u00f8n &#8211; Stubbek\u00f8bing &#8211; Agers\u00f8 &#8211; Lohals &#8211; Marstal &#8211; Strande &#8211; Kiel<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">In Ystad, am 30. August, war noch einmal Crewwechsel. <\/span><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Dieser Tag sollte dann auch zu einem herausragenden Erlebnis werden. \u00dcber mehrere Stunden lief unsere Kogge zwischen 7 und 7,5 Knoten und w\u00e4hrend einer Stunde brachte sie es sogar auf 8,2 Knoten. Ich h\u00e4tte es nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, da\u00df dieses Schiff (L\u00e4nge 23,3m, Breite 7,6m) zu derartigen Leistungen f\u00e4hig w\u00e4re. Durch einen Blick ins Kielwasser konnte man ahnen, wie wohl sich unsere Kogge unter diesen Bedingungen in ihrem Element f\u00fchlen mu\u00dfte. Einer sich windenden Seeschlange gleich, bildete sich im Kielwasser ein langer fluoreszierender Streifen, wundersch\u00f6n anzusehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Gegen Abend lie\u00df der Wind nach, bis er gegen 18.00 Uhr ganz eingeschlafen war. Deshalb wurde entschieden, Klintholm Hafen auf der Insel M\u00f8n anzulaufen. Um 19.00 Uhr machten wir in dem kleinen Fischer- und Yachthafen fest. Wir waren unter Segel 57 sm, mit Motor 2,5 sm gelaufen. Dieses Verh\u00e4ltnis sollte, wie man unten sieht, w\u00e4hrend der weiteren Reise nicht mehr erreicht werden.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen verlie\u00dfen wir Klintholm Hafen mit dem Ziel Stubbek\u00f8bing. Distanz unter Segel 6 sm, mit Motor 16 sm.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\">Weiterfahrt am 3. September mit dem Ziel Fej\u00f8 oder Fem\u00f8. Da der Wind aus wechselnden Richtungen kam, wurde beschlossen, Agers\u00f8 anzulaufen. Distanz unter Segel 19 sm, mit Motor 25 sm.<br \/>\nAm 4. September wurde der Kurs auf den Hafen Lohals auf der Insel Langeland abgesetzt Unter Segel wurden 8 sm, mit Motor 17 sm gelaufen.<br \/>\nVon Lohals ging es am n\u00e4chsten Tag weiter nach Marstal, Insel \u00c6r\u00f8. Distanz unter Segel 18 sm, mit Motor 5,5 sm.<br \/>\nAm 6. September war Strande unser Ziel, so da\u00df wir unserem Heimathafen an diesem Tag schon sehr nahe kommen sollten. Distanz unter Segel 18 sm, mit Motor 22 sm.<br \/>\nIn Strande war am n\u00e4chsten Morgen auf und unter Deck Reinschiff angesagt, damit unsere Hansekogge ihren Heimathafen in einem blitzsauberen Zustand wiedersehen konnte.<br \/>\nAm 7. September 2001, um 15.15 lag sie nach einer 44-t\u00e4gigen Abwesenheit wieder an ihrem vertrauten Liegeplatz, freundlich begr\u00fc\u00dft von vielen Verehrerinnen und Verehrern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><strong>Harald Hochstrat<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etappe I Klaipeda &#8211; so hei\u00dft unser erstes Etappenziel. &#8218;Ganz sch\u00f6n weit&#8216;, murmelt jemand. Ja, genau. Und das in max. 12 Tagen. &#8218;Ganz viel segeln&#8216; wollen wir &#8211; strahlende Gesichter, strahlender Sonnenschein &#8211; und kaum Wind. So d\u00fcmpeln wir los durch ein Meer, das eher wie Gelee anmutet. &#8218;Algenbl\u00fcte&#8216;, sagt unsere Bordbiologin. Ich f\u00fchle mich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.hansekogge.de\/?p=504\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eRiga T\u00f6rn\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[40],"class_list":["post-504","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sommertorn","tag-riga"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/504","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=504"}],"version-history":[{"count":15,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/504\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1764,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/504\/revisions\/1764"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=504"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=504"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.hansekogge.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=504"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}